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Projekte
Twinning
Entstehung/Historie
Göppingen hat seit September 2000 eine unterschriebene Partnerschaft mit
Rotterdam-Haven (www.jkrh.nl). Die
ersten Kontakte mit den Rotterdamern waren bereits im Jahr 1996, nachdem uns der
WJ-Twinningkoordinator mit Rotterdam-Haven "gematcht" hatte. Die Rotterdamer
besuchen uns mindestens einmal jährlich zum Fasching mit einer kleinen
Mannschaft und mit mehr Mitgliedern zum Sommerfest. Unser Gegenbesuch ist
meistens im Herbst zu den Rotterdamer Hafentagen.


Besuch des AJU in Rotterdam
So waren wir auch im letzten September in Rotterdam, diesmal allerdings mit
dem Arbeitskreis Junger Unternehmer (AJU) des VSL - Verband Spedition und
Logistik Baden-Württemberg e.V., unter denen sich aber auch diverse
Wirtschaftsjunioren aus den Nachbarkreisen befinden. Die Rotterdamer haben über
drei Tage ein tolles Programm für uns organisiert mit diversen Besichtigungen im
Hafen und einem Minisymposium, bei dem u.a. der Geschäftsführer des
holländischen Speditionsverbandes zur aktuellen Lage Stellung nahm und wir eine
rege Diskussion hatten. Die Rotterdamer haben dieses Wochenende als Projekt
bei ihrem Landesverband eingereicht und einen Preis dafür erhalten! Herzlichen
Glückwunsch und nochmals vielen Dank für das tolle Wochenende!




Fasching 2002
Immerhin zwei Rotterdam-Haven Junioren haben den Weg zur Faschingszeit wieder
zu uns gefunden: der past-president Lars und der diesjährige Schriftführer
Gerlof. Sie trafen pünktlich am Freitagabend (8. Februar 2002) um sechs Uhr bei
Gabi ein, um von dort nach Bartenbach in den Engel zum "lecker Schnitzel essen"
zu fahren. Dazu kamen u.a. unser president Hermann, Alt-Schatzmeister Andreas
Lederer sowie unsere Twinnings-Mitbegründerin Beate samt Gerhard und Hund, und
Jürgen Marx, der die beiden Holländer zum Nächtigen mit nach Donzdorf nahm! Am
Samstagmorgen ging es nach dem schwäbischen Frühstück bei Gabi ab nach Stuttgart
ins Porschemuseum. Hermann brachte zur Freude von Lars und Gerlof gleich noch
einen Porsche zum Fahren mit und Jochen führte fachmännisch durch die
Ausstellung. Nach dem anschließenden Zwetschgenkuchen-Essen im Schützenhaus in
Boll ging es für die beiden zurück nach Donzdorf, um sich rechtzeitig zu stylen
für den abendlichen Faschingsevent. Die abendliche Betreuung übernahmen der
incoming-president Sven samt Frau und natürlich Jürgen mit Familie. Am Sonntag
froren wir etwas beim Faschingsumzug in Donzdorf, aber wärmten uns anschließend
bei Dominique am Kamin nicht nur von außen ordentlich auf. Wie viel Bier, Tee,
Wasser und Whisky dort getrunken wurde, könnt Ihr gelegentlich bei den
Anwesenden Sven, Dorothee, Gabi und Rainer und natürlich Dominique und Jörg gern
nachfragen........Auf jeden Fall entstand die Rally-Idee noch an diesem Abend!
Montagmorgen wurden Lars und Gerlof dann bei Dominique mit Frühstück
verabschiedet.
Sommer 2004: The Dutch are coming
und Sinnesfreuden
das waren die Parolen, die von den Wirtschaftsjunioren Göppingen für das
Wochenende vom 23. bis 25.07.2004 ausgegeben wurden.
Und am Freitag sind sie tatsächlich dann auch gekommen, und das nicht zu
knapp.
Insgesamt 16 waren es und ein kleines Kind, die gegen 18.30 Uhr im Gerber
Bräu in Uhingen einliefen. Dort hatte sich auch die Göppinger zum
Welcome-Abend eingefunden und nahmen ihre Homehospitality-Gäste in Empfang.
Unter den Gästen waren nur wenige, die schon einmal in Göppingen waren. Für die
meisten war es also völliges Neuland. Bei deftig-schwäbischem Essen und frisch
gebrautem Bier war jedoch in kürzester Zeit in deutsch-englisch-holländischem
Kauderweltsch eine lockere freundschaftliche Atmosphäre entstanden.
Ein paar wenige Göppinger Wirtschaftsjunioren kamen mehr oder minder direkt
vom Aufbau für das Sommerfest, das das Highlight des deutsch-holländischen
Wochenende am Samstag werden sollte. Doch zuerst ging es am Samstag fast
pünktlich kurz nach 11 Uhr vom Sammelpunkt an der Hohenstaufenhalle nach
Geislingen zur WMF. Schließlich waren ja Wirtschaftsjunioren unterwegs und sie
sollten die heimische Wirtschaft und nicht nur Wirtschaften im Kreis
Göppingen kennenlernen. Dazu eignen sich auf den ersten Blick die international
bekannten Unternehmen WMF und Märklin mit seinem Museum ganz gut. Der Plan,
Märklin am Nachmittag zu besuchen, wurde aber kurzer Hand und völlig flexibel
ja auch Holländer sind sehr spontan von einer noch besseren Idee abgelöst.
Edith Strassackers Hausgäste äußerten den Wunsch, etwas von ihrem Unternehmen zu
sehn, so dass sie dies gerne kurzfristig realisierte und das auch allen anderen
Teilnehmern des Twinning-Programms anbot. Bis auf ganz wenige (weibliche)
Ausnahmen, die dann doch die Shopping-Qualitäten von Göppingen testen mussten,
nutzten die Gäste die Chance, die Galerie, Produktion und den Skulpturengarten
von Strassacker zu besichtigen. Was es dort alles zu sehn und entdecken gab, war
ziemlich beeindruckend und interessant. An dieser Stelle auch noch mal unser
Dank an Edith für das spontane Angebot und die damit verbundene Aufwertung
unseres Programms.
Am Nachmittag trafen sich dann nach und nach wieder alle Twinning-Partner und
viele andere Junioren zu den Sinnesfreuden unterschiedlichster Art in der
Kunsthalle beim diesjährigen Sommerfest, das unter eben diesem Motto stand.
Ausstellung, Kunst (begleitet durch professionelle Führungen von den Kuratoren
Dr. Annette Reckert und Herrn Finkeldey sowie dem Leiter der Kunsthalle Herrn
Meier), internationale Küche, Musik und viele viele Gespräche ließen die Zeit
bis in die frühen Morgenstunden wie im Flug vergehen. Ob und wo noch
After-Partys stattfanden, ist nicht überliefert oder dokumentiert.
Mit dem Treff am Sonntagmorgen um 10 Uhr hier konnte unter Beweis gestellt
werden, wer das beste Durchhaltevermögen besitzt in der Neuen Mitte nahte
dann auch schon wieder das Ende des Twinning-Wochenendes 2004 in Göppingen. Nach
der Führung mit Helmut Renftle (Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Göppingen)
durch das städtebaulich neu gestaltete Zentrum der Stadt gab es im Café Rouge
noch den Abschiedsbrunch, bevor es für die Holländer wieder auf die 6-, 7- oder
gar 10-stündige Heimfahrt ging.
Wie berichtet wurde, sind alle mehr als zufrieden und gut nach
Rotterdam-Haven zurück gekehrt. Dank des Kompasses, den die Göppinger
Wirtschaftsjunioren von ihren neuen und alten Freunden aus Rotterdam als
Gastgeschenk bekommen haben, werden hoffentlich viele Junioren aus Göppingen im
Oktober den Weg nach Rotterdam-Haven finden, denn da steht den Twinnings der
Gegenbesuch ins Haus!
Text: Cornelia Banzhaf
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